3. Juli 2004 in Ulm im Ulmer Zelt - Bericht und Bild zum Konzert

Vielen Dank für diesen prima Bericht an Gunter Palm aus Ulm

Gelassene Atmosphäre beim Ulmer Zeltfestival, schönes Wetter und schwäbische Gemütlichkeit, ein toller Rahmen für den letzten Tag. In kurzer Zeit füllt sich das Zelt und pünktlich steht sie da, die Band und Steve Winwood. Fast schon klassischer Beginn des Konzerts: Pearly Queen. Dann einige Songs von "About Time". Spätestens nach "Different Light und Cigano" sind die Zuhörer in bester Stimmung, wie auch Steve der an diesem Abend sichtlich gut gelaunt war, aber auch höchst konzentriert wirkte.

"Stimme statt Plastik", titelte die Ulmer Südwestpresse in ihrer Konzertkritik. Und wie immer fast schon greifbar seine ausgeprägte Bescheidenheit. So passte zum Image des Musikers ganz gut, dass er zum Soundcheck seines Ulmer Konzerts ganz unbemerkt und allein an der Donau entlang spazierte, so U. Berl von der Südwestpresse.

Der zweite Teil war dann eindeutig Traffic-lastig. Klar, die Kult-Hymne Mr. Fantasy durfte ebenso wenig fehlen wie Glad/Freedom Rider. Etwas enttäuscht die Fans der 80iger Jahre: Kein "Higher Love".

Steve und die Band spielten an diesem schönen Abend an der blauen Donau in Höchstform und die Fans waren nach dem obligatorischen Finale mit "Gimme some lovin'"im knallvollen Zelt (wie beim Westport-Festival in HH) total aus dem Häuschen. Für kurze Zeit schien es so, als denke Steve über eine weitere Zugabe nach (bisher noch nie erlebt).

"Look away", das wäre es es gewesen, Stevie!

Zwei Stunden Winwood, ein grandioser Abend war zu Ende. Die Wehmut muss man einfach unterdrücken.

steve

Bild von Gunter Palm

Weitere Bilder Archiv Ulmer Zelt

 

   

ChO