9.
Oktober 2008 in Hamburg Laeiszhalle - Bericht und Bilder zum Konzert
Sehr pünktlich und
schwungvoll
nach dem dritten Klingelton in der altehrwürdigen Hamburger Laeiszhalle
starteten Steve Winwood und seine Band das einzigste
Konzert seiner Nine
Lives Tour mit dem Song „Different Light“ hier in
Deutschland. Nachfolgend unter
frenetischen Beifall folgte dann „I`m A Man“. Dann
ging es weiter mit dem Song
„Hungry Man“ aus seiner neusten CD Nine Lives. Bei
dem nächsten Stück wechselte
Steve an die Gitarre für das erfolgreiche „Can`t
Find My Home“ aus Blind Faith
Tagen.
Mit „Dirty City“
hielten Steve
und seine Mannen die Halle weiter am kochen. Das Publikum, vielmehr
Fans,
gesetzteren Alters waren aus allen Teilen Deutschlands angereist,
kommentierten
sehr kenntnisreich jeden der dargebotenen Songs mit wahren
Beifallsstürmen. Steve
zeigt jedes Mal seinen Dank hierüber und bracht mit den
nächsten beiden Stücken
„Fly“ und „At
Times We Do Forget“ zwei
weitere schöne Songs aus seiner neusten CD.
Mit
“Light Up Or leave Me Alone”, “Low Spark
Of High Heeled Boy” und
Empty Pages” ließ Steve die alten Traffic Zeiten
wieder auerstehen. Nicht
nur dass die einzelne Songs die gewohnten Längen aus
Traffic-Zeiten heraufbeschworen.
Auch
die Erinnerung aus den siebziger Jahren wo er mit Traffic in dieser
Halle,
damals hieß sie noch Musikhalle, mehrmals aufgetreten ist,
wurden wieder
erweckt. Hier kamen nun auch seine Mitspieler zum Zuge und zeigten die
gleiche
musikalischen Qualtiäten wie Steve mit seinem Spiel an der
Orgel oder Gitarre.
Jose Neto, der ständig fröhlich grinsende Gitarrist
brachte ein ausgefeiltes
Solo zu Gehör. Richard Bailey am Schlagzeug zeigte ebenso wie
der Percussionist
Karl Vanden Bossche mit solistischen Einlagen nicht nur dass sie
rhythmisch
alle Songs den runden Sound verleihen konnten an diesem Abend. Auch der
Saxophonist
Paul Both zog die Zuschauer mit einem brillanten Solo in seinen Bann.
Hier
zeigt Steve, dass er durch aus die Qualitäten seiner
Mitspieler zu schätzen
weiß und Ihnen den gehörige Freiraum bieten kann und
bot. Nicht umsonst ist
diese Band in der Zusammensetzung unterwegs und hat die CD gemeinsam
eingespielt, was sich auch in dem sehr ausgereiften Zusammenspiel
zeigte.
Als nächstes vielmehr
letztes
präsentierte Steve einen Song aus den achtziger Jahre mit
„Higher Love“, was
auch wieder mit großem Beifall belohnt wurde.
Doch nun war das bisher doch
sehr wohlerzogene Auditorium an der Reihe und forderte Steve und seine
Kollegen
heraus wieder zu kommen und es folgte die Zugabe mit „ Dear
Mr. Fantasy“, wo
Steve nicht nur stimmlich und
an der
Gitarre richtig aufdrehte, sondern auch mit „Gimme Some
Loving“ die Leute von
den Stühlen hochriss. Steve ließ seine Orgel noch
mal so richtig powern.
Nach diesen zwei schönen
herrlichen musikalischen Stunden, die leider wie immer zu kurz waren,
verabschiedeten sich Steve und seine Mannen von der Bühne.
Obwohl Steve nun auf so einen
langen Weg seine Karriere zurückblicken kann und ich ihn bei
allen Konzerten
hier in Hamburg gesehen und gehört habe. Kann ich nur immer
wieder sagen. Er
hat nichts von seinem musikalischen
Charisma verloren, sondern wieder bewiesen, das er ein
absoluter
Ausnahmemusiker und -sänger ist. Seine Stimme hat ungebrochen
das faszinierende
Feeling, was ihm sehr eigen und unverkennbar ist.
Wenn das möglich gewesen wäre, hätte es die ganze Nacht so weiter gehen können, was jeder Besucher dieses Konzertes mit Bestimmtheit zuhause mittels CDs etc auch gemacht haben dürfte.
Hier Gimme Some Loving live
Dieses Konzert hat dann noch
eine besondere Bedeutung für mich persönlich erlangt.
Erstens steht die Fanpage
seit 2003 im Netz, also 5 Jahre. Steve Karriere dauert fast 50 Jahre
an. Lange
hatte es gedauert bis sie per Link an seine offizielle Homepage
gekoppelt
wurde. Weiter wurden die bereits erwähnten Erinnerung aus
Traffic-Zeiten vor
35 Jahren wieder wach, wo er hier in
unsere schönen Halle gespielt hatte. Wobei ich sagen
muß, daß damals zwar das
gleiche bombastische Feeling rüber kam, aber die Akustik an
diesem Abend auf
Grund der immer weiter fortschreitenden Technik wirklich als
einwandfrei zu
bezeichnen war.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Siehe auch weitere Fotos und Artikel unter Linkpresse