09. Oktober 2010 im Berliner Tempodrom und Bilder aus Frankfurt

Tempodrom Berlin - Steve lockte nach Berlin

   Tempodrom innen   tempodrom draussen   tempodrom innendecke
Man sagt, Berlin ist eine Reise wert oder Kreuzberger Nächste sind lang. Mit ca. 16 Jahren wollte ich immer nach Berlin zur Funkausstellung. Das klappt nie. Ich schaffte es nun fastg selber erst kurz vor dem 60.ten Lebenjahr nach Berlin zu finden, aber nur der Grund war ein anderer. Kein Geringerer als Steve Winwood mit seiner neuen Bandzusammensetzung lockte  mich nun nach Berlin in das suerrealistischen Tempodrom. Das auf seine Art schöne Gebäude sowie außen als auch innen lieferte mit seine fast 4000 Personen fassenden Veranstaltungsort mitten in Berlin ein herrliche Kulisse für Steve und seinen Mitmusikern.
Auch wenn das Haus nicht ausverkauft war, so schien Steve und seine Musiker dies auf keinen Fall stören. Erst erschienen pünktlich Tim Cansfield - Guitar, Divide Giovanni - Drums und Satin Singh - Perscussion auf die Bühne. Man dachte, huch sollte Steve eine Vorgruppe haben ? Aber weit gefehlt. Weiter folgte mit Paul Both Sax ,Flut, ab und zu Orgel ein bekanntes Gesicht und zum Schluß erschien Steve gleich selbst hinter seiner Hammondorgel. 

Mit "Different Light" aus 2003 vom About Time Album startete das zweistündige sehr abwechslungsreiche Konzert des Abends. Die nachfolgenden Songs bekannt aus den verschiedensten Dekaden von Steves Karriere folgten. Eins hatten sie alle gemeinsam. Sie fielen durch die schönen jazzbluesartigen in der Rockmsuik eigentlich nicht üblichen Improvisationen sehr positiv auf.

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Egal, ob Steve als Hauptperson, ebenso wie seine Mitmusiker, zeigten hier bei diesem leider wie immer zu kurzem lebhaften musikalischen Abend, was sie im Einzelenen so zu Gehör zu bringen vermögen. Die Songs waren durchschnittlich 10 bis 12 Minuten lang. Schnell vergaß man, daß das  Tempodrom nicht ausverkauft war. Das Publikum, vornehm zurückhaltend ( was man eigentlich mehr den Hamburgern so nachsagt) ließ Steve, als Hauptperson des Abends zeigen, was man von ihm erwarten konnte und er auch immer wieder zeigte, daß er musikalisch an der Gitarre und vor allem an seiner Hammondorgel nach wie vor frisch und munter alles spielte. Auch seine Stimme war unbeschreiblich in Höchstform. Soviel Soul in der Stimmme nach fast 50 Jahren Bühnen und Plattenkarriere zu liefern ist schon eine Meisterleistung für sich und es bringt immer noch Spaß zuzuhören. Ob nun die schnellen Hits aus Spencer Davis Group Zeiten wie "I Am A Man" am Anfang oder "Gimme Some Loving" am Schluß, hatten nichts von an ihrer Aktualität eingebüßt und durch die geschickten Imrovisationen ein zeitlich erfrischendes neuesn Klangkleid bekommen. 

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Auch die Trafficsongs   "Light up or leave...", eine Omage an seine langjährigen Freund Jim Capaldi, "Empty pages", "Low Spark of high-heeled boys" mit sehr ausführlichen Improvisationen aller Mausiker, und "Dear Mr. Fantasy" mit Steve an dem unnachahmlichen Gitarrensolo ließen genauso die gesitteten Publikumsohren aufhorchen. Auch die Blind Faith Zeit erhielt mit "Can't find my way home" erhielt seinen Würdigen Platz in diesem Konzert. "Higher Love",  dem Hit aus den 80er Jahren, erfuhr auf eine sehr schönen Art eine Frischzellenkur, die sich auch in den schönen Imrovisationen zeigte und so das seichte Hitmäßige positiv verdrängte.  Mit "Hungry Man","Dirty City", "Fly" und "At times we do forget" kamen auch die neusten Werke von Steve letzten Soloalbum Nine Lives zu wohlverdienten Ehren.

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Hier ist Steve und seiner fast erneuerte Band ein rundum gelungen Zusammenstellung an Song gelungen, die für jegliche Überraschung gut war und auch ausführlist die musikalischen Kapazitäten der neuen Musiker vorstellte. 

Hier an dieser Stelle die Setlist aus Berlin:

01. Different Light
02. I'm a man
03. Hungry Man
04. Can't find my way home
05. Dirty City
06. Fly
07. At times we do forget
08. Light up or leave me alone
09. Bandintro und Low Spark of high-heeled boys
10. Empty pages
11. Higher Love
      Zugabe
12. Dear Mr .Fantasy
13. Gimme Some Lovin'

Steve ließ seinen Mitmusikern sehr viel Raum ihr jeweiliges Können in ausgedehnten spannenden Solis vorzustellen. Tim, Sengh und Davide stammen musikalisch fast ausnahmslos sehr aus dem Jazzbereich. Teilweise sind sie nur Insidern bekannt, was sich durch diese Europatour ändern dürfte. Auch hier sieht man eine weitere Fähigkeit von Steve, daß er nicht nur mit seinen bekannten Kollege wie z. B. mit Eric Clapton her zusammenspielt, sondern auch erstklassige junge Musiker zu finden und denen eine Plattform anbietet ihre excllenten Fahigkeiten vorstellen zu können.

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Als ich nach dem Konzert mal wieder auf Autogramme wartete ( von Steve nun das dritte ) und Davide sich dann auch auf meinem "Revolution-Album" verewigte, schaute er sich das Album genauer an und hatte richtig bemerkt und war  selbst erstaunt darüber, was Steve schon so alles geleistet hat.

An dieser Stelle möchte ich noch vielen Dank an Bernhard L. ausprechen für die Bilder aus Frankfurt. Weiter Bilder aus Bertlin erscheinen noch an dieser Stelle.



 

zurueck    

ChO